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Immer wieder taucht das Thema „Kalo­ri­en­zählen“ auf. Egal ob in meiner tägli­chen Arbeit oder in dem einen oder anderen Abnehm­kon­zept.
Zum Abnehmen sei eine nega­tive Kalo­rien­bi­lanz notwendig. Dazu geis­tern 527 verschie­dene Formeln umher, um den eigenen Kalo­rien­be­darf und – verbrauch zu berechnen. Akri­bisch lassen sich aufge­nom­menen Kalo­rien mit einer App aufzeichnen, um wirk­lich den exakten „Input“ darzu­stellen.
Manche „stressen“ sich damit maximal – ohje, das hat aber viele Kalo­rien. Oder: Jetzt muss ich noch x Treppen gehen, um so viele Kalo­rien zu verbrau­chen. Die Gedanken kreisen den ganzenTag um die wildesten Zahlen!

Meine Meinung dazu:
Kalo­ri­en­zählen ist auf Dauer Schwach­sinn und wenig ziel­füh­rend!

Lass es mich etwas ausführen:
Mit Kalo­rien wird ledig­lich die Ener­gie­menge aufge­zeigt, die du aufnimmst. In keinster Weise spie­geln sich die Nähr­stoffe wider. Gerade Fett, welches ja bekannt­lich viele Kalo­rien hat, ist maximal wichtig für deinen Stoff­wechsel und deine Körper­zellen. Jede Zelle besteht schließ­lich aus Fett. Auch deine Gehirn besteht fast nur aus Fett. Selbst das ach so gefürch­tete Chole­sterin  ist vom Körper über­wie­gend selbst gebildet sehr wichtig und Ausgangs­stoff für Hormone (und Vitamin D, was ja auch ein Hormon ist). Auch die ganzen Mikro­nähr­stoffe, die für den Stoff­wechsel maximal wichtig sind, werden bei Kalo­rien auf keinen Fall berück­sich­tigt!

Dein Verbrauch:
Es gibt kaum eine „einfache“ Methode, um deinen Kalo­rien­ver­braucht exakt zu bestimmen. Atem­gas­ana­lysen und andere medi­zi­ni­sche Analysen sind möglich und kommen sehr genau hin. Diese Methoden sind aller­dings im Alltag nicht anwendbar und werden oft in Ruhe oder unter ärtz­li­cher Aufsicht durch­ge­führt. Fast alle gängigen Formeln sind daher nur sehr grobe Schät­zungen und können allein von einer auf die andere Formel bereits starke Abwei­chungen haben. Woher willst du dann exakt wissen, wie hoch dein Verbrauch ist?

Dein indi­vi­du­eller Stoff­wech­seltyp wird in keinster Weise berück­sich­tigt!
Jeder Mensch und jeder Stoff­wech­seltyp ist indi­vi­duell anders. Ebenso ist die Verstoff­wech­se­lung von Nähr­stoffen unter­schied­lich.

Das Mikro­biom findet keine Berück­sich­ti­gung.
Deine Besi­de­lung im Darm mit Bakte­rien kann einen großen Einfluß darauf haben, wie gut du verschie­dene Nähr­stoffe aufnehmen und verstoff­wech­seln kannst. Allein ein Ungleich­ge­wicht von 2 großen Stämmen kann mal eben mehrere hundert Kalo­rien ausma­chen, die du unter­schied­lich aufnimmst.

Vorteile von Kalo­ri­en­zählen:
Der eine oder andere Vorteil von Kalo­ri­en­zählen fällt mir trotzdem ein:
Es kann dir den einen oder anderen ersten Eindruck von Ernäh­rung geben, wenn du dich bisher noch gar nicht damit beschäf­tigt ist. Ähnlich bei einem sehr bekannten Diät­pro­gramm bei dem Punkte gezählt werden, lernst du ein erstes Gefühl für Lebens­mittel kennen. Trotzdem soll­test du dich in Kürze inten­siver damit beschäf­tigen, da das nur kurz­fristig sinn­voll ist.

Wenn auch DU endlich deine Ziele errei­chen möch­test, Energie im Alltag ohne Grenzen zu haben, nach­haltig abzu­nehmen und deinen Stoff­wechsel effektiv zu Hoch­leis­tungen zu bringen, melde dich am besten sofort für eine kosten­lose Stra­te­gie­be­ra­tung, bei der wir gemeinsam über deine Situa­tion spre­chen. Dabei lernst du bereits wert­volle Dinge, die dir helfen! Buche dir HIER einen Termin.