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ARTI­KEL­SERIE: SCHILD­DRÜSE TEIL 3: ERNÄH­RUNG UND MIKRO­NÄHR­STOFFE

DIE ERNÄH­RUNG IST NATÜR­LICH FÜR VIELES WICHTIG – REGE­NE­RA­TION, BAUSTOFFE, ENERGIE UND VIELES MEHR. „AUSGE­WOGEN“ „VOLL­WERTIG“ UND VIELES MEHR SIND SCHLAG­WORTE, DIE JEDER IM INTERNET AN JEDER ECKE SIEHT. WAS HAT DAS MIT DEINER SCHILD­DRÜSE ZU TUN? NATÜR­LICH SEHR VIEL – AUCH DIESE BENÖ­TIGT JEDE MENGE NÄHR­STOFFE UM OPTIMAL FUNK­TIO­NIEREN.

Was bekommst du hier? Ernäh­rung ist immer eine SEHR indi­vi­du­elle Ange­le­gen­heit. Gängige Empfeh­lungen, die du überall findest mögen für manche Menschen gut funk­tio­nieren – für andere dafür über­haupt nicht. Warum ist das so?

Stell dir vor, du ernährst dich mit „low carb“ (ist ja auch gerade aktuell). Für manche klappt es tatsäch­lich sehr gut, damit abzu­nehmen und mehr Energie zu bekommen. Für dich viel­leicht nicht. Ursache ist daher folgende: Dein Körper ist ein Kohlen­hy­drat-Verbrenner! Deine Genetik und Epige­netik können einfach besser mit Kohlen­hy­draten umgehen als mit großen Mengen an Eiweiß. Daher bringt es dir wenig, dich low carb zu ernähren um abzu­nehmen.

Ähnlich ist es mit Mikro­nähr­stoffen, also Vitamine, Mine­ra­lien, Spuren­ele­mente und so weiter. Jeder Orga­nismus verstoff­wech­selt diese anders – abhängig von Mikro­biom, Genetik und Epige­netik. Vor allem dein Mikro­biom (Darm­flora) ist entschei­dend darüber, wie gut du Mikro­nähr­stoffe aufnimmst.

EIWEISS

Eiweiß benö­tigt erstmal jeder Körper – du kannst dir der Einfach­heit halber merken, dass jeder Körper ca. 1 g Eiweiß pro Kilo­gramm Körper­ge­wicht benö­tigt. Bei hoher körper­li­cher Belas­tung eher mehr.

Zur Bildung von jeder Körper­zelle und natür­lich auch von Hormonen ist immer eine ausrei­chende Versor­gung mit Amino­säuren aus den Eiweißen nötig. Daher soll­test du auch die Quellen immer mal abwech­seln. Ein großer Teil sollte pflanz­li­cher Herkunft sein, ein klei­nerer Teil aus dem Meer (Fisch / Meeres­früchte) und ein sehr kleiner Teil (ca. 1-2x pro Woche) aus Fleisch bestehen. Näheres ist immer sehr indi­vi­duell – gerne berate ich dich dazu persön­lich.

Eiweiß

MIKRO­NÄHR­STOFFE

Bestimmte Mikro­nähr­stoffe sind essen­ziell für die Schild­drüse. Ein Mangel wirst du leider erst nach Jahren merken, da der Körper viel kompen­sieren kann. Oft dauert es auch eine gewisse Zeit, diesen Mangel zu besei­tigen.

Folgende Mikro­nähr­stoffe sind essen­tiell wichtig für dich:

  • Jod
  • Selen
  • Eisen
  • Zink
  • Magne­sium
  • Vitamin D
  • B-Vitamine

Alle genannten Nähr­stoffe sollten im Ideal­fall über die Ernäh­rung in opti­maler Menge aufge­nommen werden. Oft ist dies nicht möglich oder die Spei­cher sind bereits geleert und sollten wieder mit größeren Mengen aufge­füllt werden. Lass die Werte am besten regel­mäßig testen und ggf. supple­men­tiere diese über Nahrungs­er­gän­zungs­mittel.

Was kann wo eine Rolle spielen?

Bei der Produk­tion der Schild­drü­sen­hor­mone spielen die Mikro­nähr­stoffe an unter­schied­li­cher Stelle eine große Rolle.

So benö­tigt die Schild­drüse für die Produk­tion von fT4 natür­lich Jod, was den meisten noch bekannt sein dürfte. Aller­dings ist dafür auch Eisen sowie Tyrosin und Leptin notwendig. Fehlt einer der Baustoffe, wird dein fT4 Wert mögli­cher­weise zu niedrig sein.

Um aus dem fT4 das aktive fT3 bilden zu können, benö­tigt der Körper wiederum Selen – daher könnte das eine Ursache sein, warum dein fT3 zu niedrig ist.

Wenn du jetzt aller­dings über einen längerem Zeit­raum chro­ni­schen Stress hast, wird der Körper aus dem fT3 das rT3 bilden – daher soll­test du auch diesen Wert im Blick halten und möglichst niedrig.

Wie du siehst – eigent­lich ganz einfach und doch wiederum recht komplex. Leider wird das Thema Ernäh­rung bei der Behand­lung oft komplett außer Acht gelassen. Doch gerade darüber lassen sich sehr gute Erfolge reali­sieren, wenn du auf eine gute Versor­gung mit den rich­tigen Nähr­stoffen achtest.

Eine typge­rechte, auf deinen gene­ti­schen Stoff­wech­seltyp ausge­legte Ernäh­rung die zu einem großen Teil aus pflanz­li­chen Bestand­teilen besteht, ist dazu immer die Basis. Weiteres lässt sich bei Bedarf einfach supple­men­tieren. Sind andere Voraus­set­zungen erfüllt, werden dadurch deine Symptome bereits deut­lich besser werden.

Gerne kannst du einen kosten­losen Bera­tungs­termin mit mir verein­baren, um zu analy­sieren, ob ich auch dir helfen kann, deine Symptome zu redu­zieren.

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