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Ernäh­rungs­plan

DER NUTZEN EINES ERNÄH­RUNGS­PLANS

Ein Ernäh­rungs­plan aus dem Internet und ein belie­biges Medi­ka­ment der Phar­ma­in­dus­trie haben eines gemeinsam: Sie sind stan­dar­di­sierte Produkte, die jegliche Indi­vi­dua­lität vermissen lassen. Das bedeutet im Klar­text, dass sie so konzi­piert wurden, dass eine möglichst große Zahl von Menschen damit einen guten Fang machen soll.

Nehmen wir an, zehn Menschen nehmen ein bestimmtes Medi­ka­ment. Hilft es allen glei­cher­maßen? Vermut­lich nicht. Besten­falls hilft es den meisten. Anderen schadet es aber oder wirkt erst gar nicht offen­sicht­lich. Manche nehmen es wegen der uner­wünschten Neben­wir­kungen gar nicht erst. Ebenso ist es mit stan­dar­di­sierten Ernäh­rungs­plänen – aber hier merken die Menschen nicht unbe­dingt, dass sie mit einem indi­vi­du­ellen Plan dauer­haft viel mehr Gewicht abbauen könnten. Die inter­es­sante Frage bei allen stan­dar­di­sierten Konzepten im Ernäh­rungs­be­reich ist: Was ist mit den Menschen, bei denen andere Bedürf­nisse vorge­legen haben?

„Das sind Rand­fi­guren.“, könnte jemand sagen. „Das Gros der Menschen ist damit gut bedient“. Ob das so stimmt, ist jedoch eine andere Sache. Es handelt sich um eine Annahme, die nur so genau sein kann, wie eine belie­bige Statistik. Es erhebt sich nämlich auch die Frage, ob eine Ernäh­rung, die einem Ernäh­rungs­plan folgt, tatsäch­lich optimal sein kann, wenn sie auf die verall­ge­mei­nerten Bedürf­nisse vieler Menschen zuge­schnitten ist.

Keine zwei Menschen sind sich gleich

Der berühmte Medizin-Professor Sauer­bruch sagte einmal, unter den zwei Milli­arden Menschen auf der Erde gäbe es keine Unifor­mität. Jeder unter­scheide sich von einem anderen, keiner stehe im Lehr­buch, jeder sei ein Sonder­fall. Diese Erkenntnis ist der modernen Medizin ebenso abhan­den­ge­kommen wie der Ernäh­rungs­me­dizin, sofern diese in der Medizin von heute über­haupt noch eine Rolle spielt. Dabei ist die Ernäh­rung die Basis aller Gesund­heit und immens wichtig. Ernäh­rungs­fehler sind die Ursache vieler Erkran­kungen, weil Ernäh­rungs­qua­lität trotz aller Infor­ma­ti­ons­quellen nicht wichtig genug genommen wird.

Jeder müsste sich nur einmal moderne Super­märkte ansehen: Die Gemü­se­ab­tei­lungen haben oft nur noch Alibi­größe. Die Abtei­lungen mit indus­triell gefer­tigten Nahrungs­mit­teln haben sie längst um ein Viel­fa­ches über­trumpft. Demnach ernähren wir uns gerne bequem. Tief­kühl­kost, Dosen­ge­müse, Fertig­ge­richte und „Conve­ni­ence Food“ haben in vielen Fami­lien über das Kochen aus frischen Zutaten gesiegt. Viele Jugend­liche gehen nach der Schule erst einmal in den Döner-Imbiss oder zum Burger­brater, bevor sie sich zu Muttern an den Tisch setzen und vorgeben, keinen Hunger zu haben. Andere haben ihre Mütter dazu gebracht, stets Pommes, Pizza und Burger-Patties im Tief­kühler vorrätig zu haben.

Getrunken wird liter­weise Cola – oder noch schlimmer, stark koffe­in­hal­tige Szene­ge­tränke wie „Red Bull“ und Konsorten. Der Preis, der dafür gezahlt wird, fällt früher oder später an: chro­ni­scher Mine­ral­mangel, Hyper­ak­ti­vität, Depres­sionen, Über­ge­wicht und Schlim­meres.

Jeder Stoff­wechsel ist einzig­artig

Ein Ernäh­rungs­plan ist eine gute Sache, wenn jemand abnehmen muss oder möchte. Ernäh­rungs­pläne können sich mit Low Carb-Rezepten, „Meta­bolic Balance“ oder basi­schen Lebens­mit­teln befassen. Sie können verschie­dene Ziel­set­zungen haben. Jeder findet im Internet Ernäh­rungs­pläne, die einen Muskel­aufbau begüns­tigen, in einem Online-Firness­studio ange­boten werden oder Teil einer spezi­ellen Diät sind. Die meisten der online ange­bo­tenen Ernäh­rungs­pläne haben nur einen Fehler: Sie sind stan­dar­di­siert und nicht nach indi­vi­du­ellen Krite­rien erstellt worden. Indi­vi­du­elle Krite­rien kann man von kosten­losen Ernäh­rungs­plänen zum Down­load auch kaum erwarten. Das „über einen Kamm Scheren“ von Ernäh­rungs­rat­schlägen kann aber den Abnah­me­er­folg torpe­dieren – denn wie Professor Sauer­bruch einst sehr richtig erkannte, sind keine zwei Menschen gleich.

Sie unter­scheiden sich beispiels­weise in der Zusam­men­set­zung der Darm­flora, in der allge­meinen Gesund­heit oder im Funk­tio­nieren des Stoff­wech­sels. Sie haben unter­schied­liche Blut­gruppen. Manche haben noch ihre Galle, andere aber nicht mehr. Manche Menschen leiden an Unver­träg­lich­keiten, latenten Leber­stö­rungen oder Aller­gien. Diese werden in einem Stan­dard-Ernäh­rungs­plan nicht berück­sich­tigt. Inso­fern ist der Nutzen von Ernäh­rungs­plänen aus dem Netz eher frag­würdig – und das gilt selbst dann, wenn man diese in gewissem Rahmen perso­na­li­sieren und indi­vi­dua­li­sieren kann. Denn sofern diesen Plänen keine Stoff­wech­sel­ana­lyse zugrunde gelegt wird, taugen sie nicht viel. Die Stoff­wech­sel­ana­lyse berück­sich­tigt indi­vi­du­elle Para­meter, die beim Abnehmen wichtig werden. Zu unter­scheiden ist diese vom Stoff­wech­sel­test.

Was bedeutet Healthy Balance für die Gesund­heit?

Unter dieser Bezeich­nung erfand ein Team um den Ernäh­rungs­be­rater und Heil­prak­tiker Markus Grimm ein Ernäh­rungs­kon­zept, das auf seinen jahre­langen Erfah­rungen aus der Regu­la­tions- und Stoff­wech­sel­me­dizin basierte. Kein Lebens­mittel ist diesem Konzept zufolge per se gesund. Es ist für den einen verträg­lich und für einen anderen eben nicht. Über das JA oder NEIN entscheidet der indi­vi­du­elle Stoff­wechsel, nicht etwa der Appetit. Unserem Appetit folgen wir aber leider allzu oft, ohne auf die Bekömm­lich­keit bestimmter Lebens­mittel zu achten.

Oftmals geschieht es, dass eines unserer Lieb­lings-Lebens­mittel sich als Allergen heraus­stellt. Dieses haben wir öfter und lieber als andere Lebens­mittel gegessen – aber die Unver­träg­lich­keit wurde „gede­ckelt“. Der Esser bemerkt schlichtweg nicht, dass es sich um ein unver­träg­li­ches Lebens­mittel handelt, weil der Orga­nismus sich notge­dungen daran gewöhnen musste. Er puffert unver­träg­liche Lebens­mittel im Darm­trakt ab, was einen Gewichts­zu­wachs bis zu zwei Kilo und Darm­pro­bleme nach sich zieht. Erst nach einem Entzug über mehrere Tage, verträgt er das Lebens­mittel plötz­lich nicht mehr.

Die Ernäh­rung eines jeden kann durch Analysen seines Stoff­wech­sels opti­miert und auf die Bedürf­nisse des Orga­nismus ausge­richtet werden. Mit indi­vi­duell ange­passten Low Carb Konzepten und Healthy Balance gelingt es viel leichter, Gewicht abzu­nehmen als mit einer konven­tio­nellen Diät­maß­nahme. Diese führt nur zu Heiß­hunger und Jojo-Effekten. Eine lang­fris­tige Ernäh­rungs­um­stel­lung, die indi­vi­du­elle Stoff­wechsel-Gege­ben­heiten und even­tu­elle Unver­träg­lich­keiten berück­sich­tigt, ist wesent­lich effek­tiver. Vor allem aber bleibt das damit erzielte Körper­ge­wicht auch bestehen.

Wenn ein Ernäh­rungs­kon­zept nach­hal­tigen Erfolg beim Gewichts­ver­lust verspricht, sollte es auf indi­vi­du­ellen Para­ma­tern basieren. Ernäh­rungs­pläne, die nicht nur zufällig funk­tio­nieren sollen, müssen auf das Indi­vi­duum und seine spezi­fi­schen Bedin­gungen abge­stimmt werden. Manche möchten Über­ge­wicht abbauen, andere möchten sich leis­tungs­fä­higer und fitter fühlen. Wieder andere möchten den Muskel­aufbau betreiben und sich gesünder ernähren, weil sie in ihrem Beruf zu wenig Bewe­gung haben und oft vor lauter Stress nicht abwechs­lungs­reich genug essen können. Für jeden Menschen gibt es ein Konzept, dass seinem indi­vi­du­ellen Problem gerecht wird.

Mit belie­bigen Low Carb Rezepten können Über­ge­wich­tige zwar abnehmen – aber wenn dieses Konzept auf auswert­baren Analyse-Daten basiert, wird das viel effek­tiver geschehen. Unsere Stoff­wech­sel­ana­lyse bietet die Basis für Erkennt­nisse, ohne die kein Ernäh­rungs­kon­zept auf das Indi­vi­duum zuge­schnitten werden kann.

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